Viele Pferdebesitzer stehen irgendwann vor der Frage: Macht eine getreidefreie Fütterung für mein Pferd Sinn? Während Getreide früher als Hauptenergielieferant galt, wissen wir heute, dass viel Stärke den empfindlichen Pferdemagen stark belasten kann.
Hier erfährst du, wann der Umstieg auf getreidefreies Futter wirklich ratsam ist und wie du deinen Liebling optimal versorgst.
Wann ist getreidefreies Futter besonders wichtig?
1. Bei empfindlichem Magen oder Magengeschwüren
Getreide enthält viel Stärke. Wird diese im Dünndarm nicht vollständig abgebaut, gelangt sie in den Dickdarm und kann dort das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen. Das führt oft zu Übersäuerung, Kotwasser oder Appetitlosigkeit.
2. Bei Stoffwechselerkrankungen (z. B. EMS, Cushing, PSSM, Hufrehe)
Pferde mit Stoffwechselproblemen vertragen leicht verdauliche Kohlenhydrate nur sehr schlecht. Hier ist ein Zucker und stärkearmes Futter extrem wichtig.
3. Für leichtfüttrige Rassen und Freizeitpferde
Viele Freizeitpferde benötigen schlichtweg nicht die schnelle Energie aus Hafer oder Gerste. Ein getreidefreies Futter liefert wertvolle Rohfaser, ohne dass das Pferd ungewollt zunimmt oder nervös wird.
Worauf solltest du beim Kauf achten?
Achte darauf, dass das Futter hochwertige Rohfasern enthält und mit gesunden Fetten sowie wichtigen Mineralien angereichert ist. Es bringt nichts, einfach nur das Getreide wegzulassen das Pferd muss trotzdem alle wichtigen Nährstoffe bekommen.
Unsere Futter-Empfehlung für sensible Mägen:
Ein gut abgestimmtes Müsli ohne Getreide ist das Sensitiv Müsli von Eggersmann. Es schont den Verdauungstrakt, liefert Strukturstoffe für ein gutes Kauen und unterstützt die Darmflora optimal.